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Presse Informationen der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V.Wir freuen uns auf dieser Seite Journalisten, bzw. Redakteure begrüßen zu können. Sie finden hier einen kurzen Einblick in das Marfan-Syndrom und die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. Ausführlichere Informationen zum Marfan-Syndrom und zur Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. erhalten Sie auf: Marfan.de Aktuelle PressemitteilungenPraxisgebühr muss fallen: Diskussion gestorben obwohl Patienten immer noch Milliardenüberschüsse der Krankenkassen finanzieren?BAG SELBSTHILFE e.V. fordert Abschaffung von Zuzahlungen der PatientInnen.Düsseldorf, 20.04.2012 Nach dem der erste Medienhype abgeebbt ist, scheint auch die Politik nichts mehr von den 5 Milliarden Überschüssen, die gesetzlichen Krankenkassen durch Beiträge der Versicherten erwirtschaftet haben, zu wissen und stellt sich auch angesichts der Forderungen von Patientenvertretern und niedergelassenen Ärzten bezüglich der Abschaffung der Praxisgebühr taub. Die BAG SELBSTHILFE e.V. zeigt sich empört über diese Haltung und fordert angesichts der vollen Kassen Zuzahlungen der PatientInnen gänzlich abzuschaffen. „Es ist schlichtweg unverständlich, warum an einem System festgehalten wird, das erwiesenermaßen einen teuren Verwaltungsapparat nach sich zieht und zudem sein Ziel verfehlt. Denn die durch die Praxisgebühr angestrebte Steuerungsfunktion hinsichtlich der Dezimierung der Anzahl der Arztbesuche greift nicht. Darüber hinaus verschlechtert die zusätzliche finanzielle Belastung den ohnehin schlechten Zugang chronisch Erkrankter aus einkommensschwachen Schichten zur medizinischen Versorgung und stärkt damit die soziale Ungleichheit“, kritisiert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE. Einer 2009 veröffentlichten Studie des Münchener Helmholtz-Zentrums und der Bertelsmann-Stiftung zufolge liegt Deutschland hinsichtlich der Arztkontakte nach wie vor an der Spitze und weitere Auswertungen decken auf, dass durch die zusätzlichen Zahlungen vor allem Personen mit sehr niedrigem Einkommen wichtige medizinische Untersuchungen vermeiden, währen die Praxisgebühr keinerlei Steuerungsfunktion bei wohlhabenden Haushalten zeigt. „Das ist nicht nur zutiefst unsozial, sondern wird auch für die Solidargemeinschaft unterm Strich teurer. Denn wenn behandlungsbedürftige Krankheiten verschleppt werden, belasten die Folgekosten das Gesundheitssystem zukünftig um ein Vielfaches der ursprünglichen Kosten, obwohl das vermeidbar wäre“, macht Dr. Martin Danner deutlich. Gerade chronisch kranke Menschen sind durch die von ihnen zu leistenden erheblichen Zuzahlungen finanziell sehr belastet. Denn die so genannte Chroniker-Regelung, die besagt, dass die betroffenen PatientInnen nur bis maximal ein Prozent ihres Bruttoeinkommens Zuzahlungen zu leisten haben, erfasst nur teilweise die tatsächlichen Belastungen. Eigenanteile, wirtschaftliche Aufzahlungen und Mehrkosten werden nicht berücksichtigt. Das betrifft beispielsweise Kostenanteile beim Zahnersatz, private Eigenanteile etwa bei orthopädischen Schuhen, nicht-verschreibungspflichtige Medikamente (außerhalb der OTC-Liste), Sehhilfen sowie notwendige Hygieneartikel bzw. Kosmetika (etwa bei Organtransplantierten Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor). „Die Belastungsgrenzen bei sehr niedrigem Einkommen ist hier schnell erreicht, deshalb nehmen insbesondere viele ältere Menschen wegen des damit verbundenen Bürokratieaufwandes oder weil sie ihre Rechte nicht kennen, die Chroniker-Regelung nicht in Anspruch. Gerade diese Gruppe hat dann unter Zuzahlungen und Praxisgebühr in besonderem Maße zu leiden“, so der Bundesgeschäftsführer der BAG-SELBSTHILFE. Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dach-verband von 115 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 13 Landesarbeitsgemeinschaften und 5 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen. Burga Torges Forschungspreis MarfanEutin, 24.1.2012 Den molekularen Ursachen für Krankheiten wie Marfan-Syndrom oder dessen Varianten ist Dr. Daniel Horbelt vom Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin auf der Spur. Der mit 6000 € dotierte „Forschungspreis Marfan 2011“ wurde durch Spendengelder an die Marfan Hilfe e.V. (www.marfan.de) ermöglicht. Erweiterungen und Risse in der Hauptschlagader bedrohen das Leben von mehr als 10.000 Menschen, die in Deutschland mit dem Marfan-Syndrom leben. Die moderne Herzchirurgie bietet zwar Behandlungsmöglichkeiten mit ermutigenden Ergebnissen, dennoch sind Operationen eine große Belastung, besonders wenn diese schon im Schulalter notwendig werden. Medikamente, die die vielfachen Symptome des Marfan-Syndroms behandeln oder verhindern können, sind die Hoffnung der Betroffenen. Die Aufmerksamkeit von Dr. Horbelt und seiner Arbeitsgruppe richtet sich auf bestimmte Signalmoleküle aus der Familie des Transformierenden Wachstumsfaktors-beta (Transforming Growth Factor-ß, TGF-ß), die am Zellwachstum und am Auf- und Abbau von Gewebe beteiligt sind. Veränderungen dieser Signalmoleküle oder deren Andockstellen an den Zellen sind vermutlich die Krankheitsauslöser für das Marfan-Syndrom und mehrere damit verwandte Erkrankungen. Herr Dr. Horbelt hat im Rahmen seiner Arbeit in den letzen Jahren durch eine Analyse von Mutationen im Typ II Rezeptor für TGF-ß (TGFBR2) gezeigt, dass ein Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der Erkrankung und Veränderungen in TGF-ß Signalwegen besteht. Der Forschungspreis wird verwendet, um diese Zusammenhänge zu vertiefen und zu erweitern. Die Ergebnisse dieser Arbeit dürften dazu beitragen, die Rolle von Abnormalitäten des TGF-ß-Stoffwechsels beim Marfan-Syndrom und verwandten Erkrankungen besser zu verstehen. Beim Marfan-Syndrom handelt es sich um eine unheilbare, genetisch verursachte Bindegewebserkrankung die neben gefährlichen Veränderungen an der Hauptschlagader auch Herzklappenfehler, orthopädische Probleme und Augenerkrankungen auslösen kann. In Deutschland leben zwischen 8000 und 16.000 Menschen mit der Krankheit. Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. leistet Aufklärungsarbeit für Betroffene, Angehörige und Mediziner. Weitere Informationen unter www.marfan.de Zwischen Chancen und Hindernissen: Frauen mit Marfan-SyndromEutin 19.7.2011 Die Frau als Managerin von Haushalt, Familie und sozialen Kontakten ist bekanntlich in jedem Fall gefordert. Sieht sie sich zusätzlich mit einer chronischen Bindegewebskrankheit konfrontiert, die ihr Leben bedroht, dann stellt sich verständlicherweise die Frage „Wie schafft Frau das?“. Diesem Rätsel ist die Marfan Hilfe nachgegangen. Im Rahmen eines Wochenendseminars im „Seeschloss am Kellersee“ in Eutin wurden am vergangenen Wochenende sowohl die gesundheitlichen Aspekte als auch die Anforderungen, die den Alltag von Frauen mit Marfan-Syndrom begleiten, erörtert. Mit eindrucksvollen Fotos betonte Dr. Frank Winkler (Eutin) in seinem Vortrag die Variabilität des Marfan-Syndroms. Weitere Referate beschäftigten sich mit Muskeln, Atmung und Bewegungsübungen, alle mit dem Ziel das Leben der Betroffenen zu erleichtern. Die Gesprächskreise zeigten, dass neben vielen Rollen in die eine Frau schlüpft, besonders die Mutterrolle eine große Bedeutung hat. Bemerkenswert erscheint, dass die Rolle der Mutter, Hausfrau und Partnerin eine dauerhafte Berufstätigkeit bei betroffenen Frauen keineswegs ausschließt, allerdings bleibt die Achtsamkeit für das eigene Wohlbefinden ganz oft auf der Strecke. „Unser erstes Seminar für Frauen hat viele neue Erkenntnisse über die besonderen Lebensumstände und Bedürfnisse von betroffenen Frauen gebracht und uns Mut gemacht noch intensiver an dem Thema zu arbeiten.“, so Marina Vogler, Geschäftstellenleiterin der Marfan Hilfe, „Wichtig sind uns bei einer solchen Veranstaltung eine vertrauenbildende Atmosphäre und ein Ort, der entspannte Gespräche ermöglicht“. Die Seminarinhalte werden in Form einer Broschüre zusammengefasst und helfen so auch anderen Frauen mit Anregungen und Ratschlägen. Das Seminar wurde durch die BARMER GEK im Rahmen der bundesweiten Selbsthilfeförderung der Krankenkassen finanziell unterstützt. Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für Patienten und deren Angehörige einsetzt, indem er Informationen beschafft, Wissenschaftler vernetzt und Kontakte zwischen Kliniken anregt, um die Versorgung der Betroffenen zu verbessern. Weitere Informationen unter www.marfan.de www.marfan.de oder Tel. 0700 – 22 33 4000 (6/12 ct aus dem Festnetz). Forschungspreis Marfan 2011 ausgeschriebenEutin 8.4.2011 Hoffnung für Menschen mit seltener Erkrankung Medizinische Forschung hat einen positiven Einfluss auf die Lebensqualität und die Lebenserwartung von Menschen mit Marfan-Syndrom. Studien belegen, dass die Lebenserwartung von durchschnittlich 32 Jahren auf ein Niveau gestiegen ist, das nun fast dem Bevölkerungsdurchschnitt entspricht. Zu verdanken ist das nicht nur der erhöhten Aufmerksamkeit für das Krankheitsbild, sondern insbesondere den Fortschritten in der Medizin. Um diese Entwicklungen zu unterstützen schreibt die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. den "Forschungspreis Marfan 2011" aus. Es werden Bewerbungen aus allen Gebieten des Marfan-Syndroms entgegengenommen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30.09.2011. Der wissenschaftliche Beirat der Marfan Hilfe wird die Bewerbungen prüfen und beurteilen. Der "Forschungspreis Marfan 2011" ist mit 6000 Euro dotiert. Das Bewerbungsformular finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite www.marfan.de. Dort sind auch die weiteren Einzelheiten zu erfahren. Das Marfan-Syndrom ist eine Erkrankung des Bindegewebes und gehört mit einer Häufigkeit von 1-2:10.000 zu den häufigeren unter den seltenen Erkrankungen. Seit nunmehr 20 Jahren setzt sich die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. für die Belange von Betroffenen ein. Information, Vernetzung und Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen sind die Ziele dieser gemeinnützigen Organisation. Neues Steuermerkblatt - Neuer Ratgeber hilft Eltern behinderter Kinder10. März 2011 Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen hat das jährliche Update seines Steuermerkblattes herausgegeben. Es kann digital oder als Papierversion angefordert, bzw. abgerufen werden. Weitere Infos in der Pressemitteilung der bvkm (pdf). Gerwin Matysiak neuer BSK-Bundesvorsitzender25. Januar 2011
Die rund 4 Millionen Menschen mit Seltenen Erkrankungen in Deutschland brauchen einen Nationalplan!18. Oktober 2010 Das wurde auf der Nationalen Konferenz für Seltene Erkrankungen am 13. und 14. Oktober 2010 in Berlin bestätigt. ACHSE, die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen hat mit der Konferenz eine Plattform geschaffen, auf der alle Akteure des Gesundheitswesens rege diskutierten und konstruktiv Lösungswege erarbeiteten, um die benachteiligte Situation von Menschen mit Seltenen Erkrankungen zu verbessern. Wolfgang Zöller, Patientenbeauftragter der Bundesregierung auf der Konferenz: "Immer noch ist über Seltene Erkrankungen viel zu wenig bekannt, Diagnosen werden zu spät gestellt, der Weg zu innovativen Behandlungsmöglichkeiten muss vereinfacht, die Forschung vorangetrieben werden. Als Patientenbeauftragter der Bundesregierung sehe ich diese Bedürfnisse der Patienten mit Seltenen Erkrankungen und deshalb werde ich mich auch weiterhin für sie einsetzen." GKV-Finanzierungsgesetz benachteiligt Menschen mit Behinderung
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Hannover. Am 28.3.2010 übernahm PD Dr. Yskert von Kodolitsch, Oberarzt am Universitären Herzzentrum Hamburg, anlässlich der jährlichen Mitgliederversammlung das Amt des ersten Vorsitzenden der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. Er tritt damit die Nachfolge von Professor Dr. Matthias Karck (Chefarzt der Herzchirurgie Universitätsklinikum Heidelberg) an, der dieses Ehrenamt 10 Jahre lang bekleidet hat und den Verein durch eine Phase wichtiger gesundheitspolitischer Veränderungen begleitete. Dr. von Kodolitsch ist Kardiologe und leitet die Marfan-Sprechstunde in Hamburg. Er wurde schon während des Studiums auf das Marfan-Syndrom aufmerksam, weil die Patienten, gemessen an der schwere ihrer Aortenerkrankung, auffallend jung waren. |
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Die Zusammenarbeit mit der Marfan Hilfe begann bereits im Jahr 1996 und setzte eine Idee von Professor Victor McKusick, dem Mitbegründer der medizinischen Genetik und Initiator der ersten Marfan-Patientenbewegung, fort: Wenn Marfan-Patienten rechtzeitig eine fachkundige medizinische Betreuung erhalten, dann lassen sich viele gesundheitliche Risiken vermindern. „Mein Ziel ist es, die Versorgungssituation von Menschen mit dem Marfan-Syndrom langfristig zu verbessern. Dabei spielen medizinische Forschung, Gesundheitsökonomie und soziale Fragestellungen eine wichtige Rolle“, erklärt Dr. von Kodolitsch seine Gründe für das ehrenamtliche Engagement und betont die Wichtigkeit einer klinikübergreifenden Zusammenarbeit der Marfanzentren, wie sie auch für andere seltene Erkrankungen europaweit angestrebt wird.
Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. wurde 1991 gegründet und vertritt die Interessen der Betroffenen und ihrer Familien. Der gemeinnützige Verein erfüllt seine Aufgaben durch Öffentlichkeitsarbeit, Seminare, Publikationen im Print- und Onlinebereich (www.marfan.de) sowie durch Hilfe zur Selbsthilfe in regionalen Gruppen und einem Beratungstelefon.
Kontakt:
Marina Vogler, Marfan Hilfe (Deutschland) e.V., Postfach 0145, 23691 Eutin,
Tel.: 04521-8305035, Fax 0700- 22 33 4001, E-Mail: presse@marfan.de
17. März 2010
Die Vorschläge des Bundesgesundheitsministers Dr. Rösler zur Einführung einer sogenannten kleinen Kopfpauschale sind aus Sicht der BAG SELBSTHILFE ungerecht und unsinnig zugleich. "Es ist ungerecht, dass mit der kleinen Kopfpauschale reiche und arme Menschen mit einem gleich hohen Betrag zur Finanzierung des Gesundheitswesens herangezogen werden sollen." Dies sagt Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE.
Lesen Sie die gesamte Pressemitteliung der BAG Selbsthilfe
10. März 2010
Lesen Sie die Pressemitteliung
26.Januar 2010
Die einkommensunabhängige Erhöhung der Krankenkassenbeiträge um 8 Euro ist unsozial und ein weiterer Baustein der Entsolidarisierung des deutschen Gesundheitssystems, kommentiert Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE, die sich abzeichnenden Zusatzbeiträge für Millionen gesetzlich Versicherte - Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer, Rentnerinnen und Rentner, behinderte und chronisch Kranke. Zusatzbeiträge treffen chronisch kranke und behinderte Menschen besonders hart, da diese Menschen bereits durch Zuzahlungen, Aufzahlungen, Eigenanteile und die Praxisgebühr übermäßig belastet werden.
Als erste plant die DAK statt der ebenfalls möglichen prozentual am Einkommen orientierten Beitragserhöhung den Pauschalbetrag von allen gesetzlich Versicherten zum 1. Februar einzufordern. Andere Krankenkassen kündigten an, ebenfalls im Laufe des Jahres Zusatzbeiträge zu erheben.
Hier wird scheibchenweise das Gesundheitssystem auf Pauschalbeiträge umgeschichtet und ein Probelauf für die Einführung der Kopfpauschale gefahren, so Dr. Danner weiter. Zudem ist der Abrechnungsmodus der Nachzahlung die Geburt eines Bürokratiemonsters, bei dem der Aufwand der Beitragsbeschaffung in keiner Relation zum finanziellen Ergebnis steht.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 105 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und sogenannten geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Men- schen e. V. hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerk- blatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Steuererklärung 2009. So kann diese schrittweise und schnell bearbeitet werden. Komplette Pressemitteilung des bvkm (PDF)
26.10.2009 - Presemitteilung der BAG Selbsthilfe
Die Eckpunkte des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und FDP zur künftigen Ausgestaltung der gesetzlichen Krankenversicherung sind aus Sicht der BAG SELBSTHILFE unausgegoren und in sich widersprüchlich.
„Die ins Auge gefasste Regierungskommission sollte in erster Linie dazu genutzt werden, sich das Prinzip der solidarischen Krankenversicherung noch einmal vor Augen zu führen“, so Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE. Die bisherigen Überlegungen der Koalition sind jedenfalls aus Sicht der BAG SELBSTHILFE in keiner Weise akzeptabel.
„Auf der einen Seite würden chronisch kranke und behinderte Menschen über Zuzahlungen, Eigenanteile, Praxisgebühren, Aufzahlungen und nun auch Zusatzbeiträge unzumutbar belastet. Auf der anderen Seite sollen diese Menschen über ein Zurückfahren des Morbi-RSA dann auch noch zu Opfern des Gesundheitsfonds werden – das wäre im höchsten Maße ungerecht“, so Dr. Danner weiter. Derartige Pläne hätten zur Folge, dass chronisch kranke und behinderte Menschen zu Patienten zweiter Klasse würden. Kernbestandteil des „Zusammenhalts“ in der Gesellschaft muss aber die solidarische Krankenversicherung bleiben.
Die BAG SELBSTHILFE e.V. – Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen – ist die Vereinigung der Selbsthilfeverbände behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Sie ist Dachverband von 104 bundesweit tätigen Selbsthilfeorganisationen, 14 Landesarbeitsgemeinschaften und 4 Fachverbänden. Über ihre Mitgliedsverbände sind in der BAG SELBSTHILFE mehr als eine Million Menschen mit körperlichen, seelischen und geistigen sowie Sinnes-Behinderungen und Menschen mit unterschiedlichsten chronischen Erkrankungen zusammengeschlossen.
Elisabeth Fischer
BAG SELBSTHILFE e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Kirchfeldstraße 149
40215 Düsseldorf
Fon: 0211 3100625
Fax: 0211 3100634
www.bag-selbsthilfe.de
elisabeth.fischer@bag-selbsthilfe.de
Versorgungsnetz für seltene Erkrankung wächst
Eutin 6.10.2009
Schon seit Mitte der 1990iger Jahre finden Menschen mit der seltenen Erkrankung Marfan-Syndrom in Stuttgart im Katharinenhospital wie auch im Olgahospital kompetente Ansprechpartner für ihre gesundheitlichen Probleme. Gleiches gilt für die Medizinische Hochschule Hannover. Da das Marfan-Syndrom eine vielschichtige Erkrankung mit variierender Ausprägung ist, die viele Organsysteme betrifft, ist eine disziplinübergreifende Behandlung der Patienten notwendig. Mit der Benennung als Marfan-Zentrum im Sinne der Regelungen der § 116b des Sozialgesetzbuches V wird diesem Umstand Rechnung getragen. Die Richtlinie regelt die ambulante Behandlung von seltenen Erkrankungen in Krankenhäusern. Die Marfanbetreuung erfährt hierdurch nicht nur eine neue finanzielle Grundlage, sondern auch die Qualität der Versorgung muss sich an festgelegten Kriterien messen lassen. Beispielsweise muss der Erfahrungsschatz der behandelnden Ärzte anhand von Behandlungszahlen nachgewiesen werden.
Für das Gesundheitssystem wird die nach § 116 ausgerichtete Betreuung von Patienten mit Marfan-Syndrom langfristig Einsparungen bringen, denn die Suche nach dem kompetenten Arzt wird nicht mehr zur „Reise von Pontius zu Pilatus“ und Notoperationen können vermieden werden. „Marfan ist in den letzten 20 Jahren durch eine bessere medizinische Versorgung, durch umfassende Information und durch aktuelle Forschungsergebnisse handelbar geworden und die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. hatte an dieser Entwicklung entscheidenden Anteil.“ erklärt Jürgen Heilmann, Regionalsprecher in Nordrhein-Westfalen. Besonders bei der Umsetzung der Richtlinie zur ambulanten Behandlung im Krankenhaus hat sich die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. erfolgreich engagiert und eine Vorreiterrolle für andere seltene Krankheiten übernommen.
Das Marfan-Syndrom ist eine Bindegewebserkrankung, die zu lebensbedrohenden Schäden an der Hauptschlagader und den Herzklappen führen kann. Auch Augen, Haut, Sehnen und Gelenke können Veränderungen aufweisen. Rechtzeitige Diagnose und konsequente Behandlung kann leben retten. Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. ist eine Patientenvereinigung, die die Interessen von ca. 12.000 Betroffenen vertritt. Der Verein ist gemeinnützig.
Weitere Informationen auf www.marfan.de und mit speziellem Angebot für Presse- und Medienvertreter unter www.presse.marfan.de.
Kontakt: Marina Vogler, Marfan Hilfe (Deutschland) e.V., Postfach 0145, 23691 Eutin, Tel.: 04521-8305035, Fax 0700- 22 33 4001, E-Mail: presse@marfan.de
Wenn Sie unsere Pressemitteilung veröffentlichen, dann schicken Sie uns bitte ein Belegexemplar oder einen Link. Sollten Sie in Zukunft keine Pressemitteilung von uns erhalten wollen, so teilen Sie und dies bitte per Mail mit. Vielen Dank!
Mediziner engagiert sich ehrenamtlich
Eutin 5.10.2009| Den richtigen Arzt für eine seltene Erkrankung zu finden ist schwer, aber nicht unmöglich. Durch die nunmehr 18-jährige Arbeit der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. konnten viele Ärzte auf das Marfan-Syndrom aufmerksam gemacht werden und einige haben diese Patientengruppe als besondere Herausforderung an ihr ärztliches Können angenommen. So auch Dr. med. Konrad Bäuerle, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin mit kardiologischem Schwerpunkt in Calw, der schon Mitte der 1990iger Jahre begann, eine Sprechstunde für Patienten mit Marfan-Syndrom anzubieten, damals noch an seinem Arbeitsplatz im Stuttgarter Katharinenhospital. Vielen Betroffenen ist er als Referent bei Seminaren und Veranstaltungen der Marfan Hilfe bekannt. Anlässlich des 14. Deutschen Marfantages, der Ende September 2009 in Heidelberg stattfand, wurde Herr Dr. Bäuerle in den medizinisch-wissenschaftlichen Beirat des gemeinnützigen Vereines berufen. | ![]() |
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„Nur durch intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit spezialisierten Wissenschaftlern verschiedenster Fachgebiete kann die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. ihre Mitglieder und Interessenten mit den jeweils aktuellen Informationen versorgen“ bestätigt Marina Vogler, Geschäftstellenleiterin der Marfan Hilfe. Der medizinisch-wissenschaftliche Beirat unterstützt den Vereinsvorstand in medizinischen Fragen und fördert den Verein durch patientengerechte Informationen.
Das Marfan-Syndrom ist eine genetisch bedingte Störung des Bindegewebes, die in erster Linie durch eine zunehmende Erweiterung der Aortenwurzel mit dem Risiko einer akuten Aortendissektion (eine durch einen Riss in der inneren Gefäßwand verursachte Aufspaltung der Wandschichten der Aorta), eine Reihe von Skelettauffälligkeiten wie Trichterbrust, Skoliose, Hochwuchs, Schmalgliedrigkeit sowie durch starke Kurzsichtigkeit und Linsenschlottern auffällt. Das Marfan-Syndrom wird durch Mutationen in dem Gen für Fibrillin-1 verursacht.
Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der 1991 von Betroffenen in Stuttgart gegründet wurde. Mit Hilfe von Presse und Fernsehen wurde die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam gemacht. So konnten sich interessierte Menschen zusammenfinden, die bundesweit Regionalgruppen gebildet haben. In diesen Gruppen werden die Betroffenen vor Ort betreut, und bei den Treffen werden unter den Mitgliedern und Angehörigen Ratschläge und Erfahrungen getauscht. Informationen über das Marfan-Syndrom werden zusammengestellt, aktualisiert und den Mitgliedern zur Verfügung gestellt. Ein weiteres Ziel der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. ist es, am Aufbau von Schwerpunktkliniken für das Marfan-Syndrom mitzuwirken, um so die Betreuung der Patienten zu verbessern. Durch die Aufklärungsarbeit der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. sollen möglichst viele Ärzte für das Thema Marfan-Syndrom sensibilisiert werden. Durch finanzielles und persönliches Engagement wird die Forschung gefördert.
Weitere Informationen auf www.marfan.de und mit speziellem Angebot für Presse- und Medienvertreter unter www.presse.marfan.de.
Kontakt: Marina Vogler, Marfan Hilfe (Deutschland) e.V., Postfach 0145, 23691 Eutin, Tel.: 04521-8305035, Fax 0700- 22 33 4001, E-Mail: presse@marfan.de
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24.9.2009
Zum 14. Mal haben Menschen mit der seltenen Erkrankung "Marfan-Syndrom" die Gelegenheit vielfältige Informationen zu sammeln. In der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg veranstaltet die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. in Zusammenarbeit mit der Klinik für Herzchirurgie das Patentenseminar. Neben den Themen Herzchirurgie und Kardiologie, die für Betroffene lebensbedrohliche Themen beinhalten, werden von Spezialisten, die aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen kommen, viele Themen erörtert, die beim Marfan-Syndrom wichtig sein können. "Gute Aufklärung der Patienten ermöglicht Prävention und sichert das Leben und die Lebensqualität", bestätigt Achim Urban, stellvertretender Vorsitzender der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V.
Das Marfan-Syndrom ist eine Bindegewebserkrankung, die zu lebensbedrohenden Schäden an der Hauptschlagader und den Herzklappen führen kann. Auch Augen, Haut, Sehnen und Gelenke können Veränderungen aufweisen. Rechtzeitige Diagnose und konsequente Behandlung kann leben retten.
Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. ist eine Patientenvereinigung, die die Interessen von ca. 12.000 Betroffenen vertritt. Der Verein ist gemeinnützig. Weitere Informationen auf www.marfan.de und mit speziellem Angebot für Presse- und Medienvertreter unter www.presse.marfan.de.
Kontakt: Marina Vogler, Marfan Hilfe (Deutschland) e.V., Postfach 0145, 23691 Eutin, Tel.: 04521-8305035, Fax 0700- 22 33 4001, E-Mail: presse@marfan.de
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