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Lauert der Tod auf dem Fußballfeld?
Leistungssport für Menschen mit Marfan-Syndrom ein tödliches RisikoEutin, 26. Juni 2006 „Menschen, die am Marfan-Syndrom leiden, sehen oft so aus wie Peter Crouch.“ Das schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 24.06.2006 und bezog sich auf eine Art Ferndiagnose der „Daily Mail“. Anstelle weiterer Spekulationen um den Stürmer der englischen Nationalmannschaft rät die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. jedem eventuell betroffenen Menschen zu einer Diagnosestellung in einem spezialisierten Klinikzentrum.„Das ungewöhnliche Aussehen ist beim Marfan-Syndrom eher harmlos. Die große Gefahr besteht im Zerreißen der Körperschlagader und kann zum sofortigen Tod führen“, warnt Marina Vogler, Geschäftsstellenleiterin der Marfan Hilfe. Trauriges Beispiel sei die ehemalige Olympiateilnehmerin Flo Hyman (USA), die 1986 während eines Volleyballspiels verstarb. Sie hatte das Marfan-Syndrom, wie man später (zu spät!) herausfand. Das Marfan-Syndrom ist eine erbliche Bindegewebskrankheit, die nicht heilbar, aber behandelbar ist. Im Focus der Medizin stehen dabei im besonderen Maße das Herz und die Gefäße. Auch Augen, Skelett, Muskeln und die Umhüllung der Wirbelsäule gehören zu den betroffenen Bereichen des Körpers. Oft wirkt die Statur der Marfanbetroffenen schmaler und länger im Vergleich zu ihren Angehörigen. In Deutschland sind ca. 8.000 Menschen betroffen, viele davon ohne es zu wissen. Bei rund einem Drittel handelt es sich um eine Spontanmutation. Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. leistet Aufklärungsarbeit für Betroffene, Angehörige und Mediziner. Weitere Informationen unter www.marfan.de oder Tel. 0700 – 22 33 4000. 230 Wörter, 1.459 Zeichen (1.687 mit Leerzeichen) Kontakt: Marfan Hilfe (Deutschland) e.V., Postfach 0145, 23691 Eutin Tel: 04521-8305035, Fax: 0700-22 33 4001, E-Mail: presse@marfan.de |
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