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Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. zu Gast im Bundeskanzleramt Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte die Vertreter vielversprechender sozialer Initiativen
Eutin 23.03.07 Bundesminister Thomas de Maizière und
startsocial e.V. hatten ins Bundeskanzleramt geladen und die Vertreter der
25 besten sozialen Projekte des startsocial-Wettbewerbs 2006 wurden von
Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt. Unter ihnen auch zwei Vertreter
des Projektteams der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V., das sich mit dem Projekt „Öffentlichkeitsarbeit
für Seltene Erkrankungen“ an dem Wettbewerb beteiligt hatte. Sie
konnten stellvertretend für die Projektgruppe die Urkunde aus der Hand
von Bundesminister Thomas de Maizière entgegen nehmen, der im persönlichen
Gespräch bemerkte, dass das Marfan-Projekt die einzige platzierte
Initiative aus Schleswig-Holstein sei. Über den Erfolg freuten sich auch
die startsocial-Berater aus der Wirtschaft, Susanne Kienow-Wimmer (München)
und Nils Heine (Rostock), die das Projekt mit ihrer Kompetenz begleitet und
gefördert haben. Der bundesweite Wettbewerb für soziale Ideen und
Projekte wurde im Jahre 2000 von Bundeskanzler Schröder initiiert, um
nachhaltiges soziales Engagement zu fördern. Er wird von namhaften Konzernen
wie Siemens, ProSiebenSat1 Media AG, O2 Germany und McKinsey&Company getragen.
Die Veranstaltung war krönender Abschluss einer spannenden und aufregenden
Zeit. „Natürlich hätten wir uns auch über finanzielle
Förderung gefreut, aber den größten Gewinn haben wir durch
die Fortschritte in der Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit bereits erhalten“ meint
die Geschäftsstellenleiterin der Marfan Hilfe (Deutschland) e.V.
Marina Vogler. So hat die Projektarbeit in den letzten 5 Monaten bundesweit
zu fast 40 Beiträgen in Print- und Onlinemedien und zu bisher 3
Fernsehbeiträgen geführt. All dies, so Marina Vogler führe dazu,
dass das Marfan-Syndrom bekannter werde und die Betroffenen mehr Chancen hätten,
rechtzeitig die notwendige medizinische Behandlung zu erhalten. Die Resonanz
sei jedenfalls am Beratungstelefon deutlich spürbar gewesen.
Ziel des Projektes war es, am Beispiel des Marfan-Syndroms ein Konzept für
PR- und Öffentlichkeitsarbeit zu erarbeiten und umzusetzen. Da viele
der sogenannten Seltenen Erkrankungen diesbezüglich ähnliche Schwierigkeiten
haben, ist bei der Konzeption darauf geachtet worden, dass sie auf andere Gruppen übertragbar
ist.
Beim Marfan-Syndrom handelt es sich um eine unheilbare, genetisch verursachte
Bindegewebserkrankung die neben gefährlichen Veränderungen an der
Hauptschlagader auch Herzklappenfehler, orthopädische Probleme und Augenerkrankungen
auslösen kann. Eine Behandlung durch spezialisierte Ärzte ist wichtig,
um Leben und Lebensqualität der Betroffenen, von denen es in Deutschland
ca. 8000 gibt, zu erhalten. Die Marfan Hilfe (Deutschland) e.V. leistet Aufklärungsarbeit
für Betroffene, Angehörige und Mediziner. Weitere Informationen unter www.marfan.de oder
Tel. 0700 – 22 33 4000.
Bilder finden Sie im Archiv. Druckfähige Bilder können
Sie anfordern unter: presse @ marfan.de.
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